12 Kommentare
Nicht ganz ernst zu nehmen, aber ich sehe das Problem nicht so.Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 25. August 2010 Verstoss melden
Wenn ich Velo fahre, nehme ich am Kreisel ohnehin nicht den Veloweg, denn der wird meist mit dem Fussgängerstreifen zusammen geführt und das Velo hat überall keinen Vortritt. Da könnte man sich den Velostreifen besser sparen. Als Velofahrer nehme ich am Kreisel die Autospur. Wenn ich mit dem Velo sehe, dass der Veloweg wieder mal ins Nirwana umgeleitet oder an eine Keinvortrittsstelle geführt wird, dann wechsle ich halt rechtzeitig vorher auf die Strasse. Einen Veloweg, den ich nicht vollständig überblicken kann, den nehme ich nicht, dafür wurde ich schon zu oft verarscht.
Als Fussgänger hingegen habe ich eh überall auf dem Fussgängerstreifen Vortritt und der Fussgngerstreifen ist dort, wo die Autos ohnehin meistens kurz halten müssen, da sehe ich gar kein Problem.
Mit dem Rollstuhl habe ich es noch nie probiert, aber da gilt eigentlich dasselbe, wie bei den Füssgängern: er hat eh Vortritt.
Heute habe ich mal darauf geachtet. Was mir vor allem auffiel ist, dass der Veloverkehr an jedem Kreisel wieder anders geführt wird ... auch keine ideale Voraussetzung; also die Velomarkierunegn am besten gleich ignorieren. Und genau so wie ich es im Kopf hatte, ist es nirgens.Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 25. August 2010 Verstoss melden
Bei Velowegen ist das Hauptproblem, dass selten klar ist, was wie wo und wohin.
Das mit dem Rollstuhl schieben würde ich mal ausprobieren, so wegen Vortritt und so. Bei jedem Randstein darf man ihn kippen und die Geduld von gewissen Verkehrsteilnehmern ist nicht riesig. Betreffend rasendem Langsamverkehr: die Höchstgeschwindigkeit dürfte auch bei Ihnen deutlich unter dem von motorisierten Verkehrsteilnehmern liegen - sorry, wenn ich das so deutlich sage ;-)Pia Fankhauser - Landrätin, Mitglied VGK, SP 27. August 2010 Verstoss melden
Also den Veloweg nur nehmen wenn er einem genehm ist und sonst nicht. Dann schaffen wir die am besten wieder ab. Es gibt immer gute Gründe wie so ein Weg geführt wird. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob dieses Verhalten nicht gegen das Strassengesetzt ist.Claudia Boesch - kandidiert für Stadtrat Thun, GLP 27. August 2010 Verstoss melden
Denn Verkehr beschleunigen in der Stadt. Nein danke, da muss man eh immer schauen ob die Fahrer einen sehen. Wenn sie noch mehr aufs Gas achten, dann bracht man keine Fussgängerstreifen mehr sondern Über- oder Unterführungen. Und mit Kreisel habe ich eher gute Erfahrungen gemacht, solang sie richtig eingesetzt werden. Denn so werden Unfallkreuzungen entschärft. Die Geschwindigkeit ist nun mal nicht alles.
Bei den Rollstühlen muss ich Pia recht geben, da ich es selber erleben konnte. Vielen Autofahrer ist es nicht klar, das man nicht einfach losmarschieren kann, da man oft ein Randstein um Weg hat.
Ich hatte mit dem Velo noch nie Probleme am Kreisel; und als Autofahrer passe ich mich dem Verkehr an: Wenn Velos, Autos oder Fussgänger da sind, fahre ich langsamer. Wenn ich allein bin, und auch sehen kann, dass ich allein bin, dann brettere auch mal mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit drüber. Schliesslich darf ich das. Genauso wie ich bei anderen absichtlich gelegten Verkehrsbehinderungen (Schwellen, etc.) aus Protest ganz sicher nicht bremse, sondern die erlaubte Höchstgeschwindigkeit mittels Tempomat auf den Stundenkilometer genau ausnutze. :-pMarc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 27. August 2010 Verstoss melden
Ich aber mit Velos, welche einfach reinfahren nicht schauen usw. Und zwar egal ob ich mit dem Auto oder mit dem Roller unterwegs bin. Alle halten schauen, das Fahrrad fährt einfach rein. Schon ein paar mal sah ich die Ambulanz am kommen. Zum Glück reagierten die Autos im Kreisel genung schnell.Claudia Boesch - kandidiert für Stadtrat Thun, GLP 28. August 2010 Verstoss melden
Ach ja, alleine ist man nie, auch wenn man dies glaubt. Es kann immer mal wieder jemand reinkommen. Und wegen solchen einstellungen braucht es die Schwellen. Dein Fahrzeug wird dir diese Fahrweise danken. Oft sind sie ja auch bei Schulen oder bei Tempozone 30 eingesetzt.
Ich fahre auf bestimmten Strecken auch nicht immer nur Höchstgeschwindigkeit. Doch erschreckt es mich, wie oft ich doch noch bei 5 km/h und etwas mehr überholt werde. Ja wie ich auf der Autobahn bedrängt werde, rüberzugehen, eine Schnellbremsung zu machen damit man seine 140 und mehr fahren kann. Dies obwohl vormir die Autos nicht schneller fahren.
Und da ich vor kurzem einen Unfall auf der Autobahn hatte. Weiss ich was passieren kann, wenn man nicht wirklich schaut. Da ist einer in mich rein, obwohl seit Kilometern eigentlich nur Stop und Go gefahren wurde. Er beschleunigte beim Go und passte nicht auf. Ich hatte immenses Glück, dass ich heil aus dem Auto rauskam und nur mein Rücken probleme macht.Claudia Boesch - kandidiert für Stadtrat Thun, GLP 28. August 2010 Verstoss melden
KLar ist schnell etwas passiert. Darum fahre ich bei Velos immer mit gutem Abstand und nicht zu schnell vorbei.Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 28. August 2010 Verstoss melden
Sorry aber das dachte derjenige welche in mich reinfuhr wohl auch. Es ist egal was auf der Strasse ist oder nicht. Man muss immer gleich fahren sonst ist was passiert. Was soll amn dann sagen, wie beim mir, ich habe es zu spät gesehen? Das bringt nichts mehr.Claudia Boesch - kandidiert für Stadtrat Thun, GLP 29. August 2010 Verstoss melden
Was Marc sagt stimmt aber leider schon in den meisten Fällen, in aller Regel sind Velowege so gefühgrt, dass er den Velofahrer mehr behindert, als dass er hilft.Andreas Burger - SP 30. August 2010 Verstoss melden
Und oftmals werden dann kreuzungen (wie an einem Kreisel) dann so geführt, dass die Velos dann keinen Vortritt haben, den sie im Kreisel drin genau wie die Autos hätten.
Somit sind die Velospuren meist nur etwas für die Sonntagsfahrer, aber die Vielvelofahrer behindern sie nur. Und dummerweise ist man von gesetzteswegen verpflichtet einen Velostreifen/-weg auch zu benützen, wie dumm er auch angelegt sein mag....
Claudia, so tragisch das im Einzelfall ist, es kann immer mal passieren, dass man einen anderen Verkehrsteilnehmer übersieht oder eine Situation falsch sinschätzt. Aber deshalb kann man auch nicht überall alles ausbremsen. Wenn ich mich übertrieben ausgebremst fühle, hat das auch wieder Rückwirkungen auf meinen Fahrstil; je mehr Verantwortung man mir lässt, desto verantwortungsvoller fahre ich. Je mehr man mir Vorschriften macht, desto penibler halte ich micht daran, auch dann, wenn es nicht sinnvoll ist, oder die penible Einhaltung der Vorschrift viel gefährlicher ist.Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 31. August 2010 Verstoss melden
Ein Beispiel: Wenn rechts die Spur frei ist, ich aber nicht rechts weiterfahren darf, weil irgend so ein Idiot stur auf dem Mittelstrefen fährt und ich nicht rechts an ihm vorbei dar, dann ziehe ich aus Protest knapp hinter ihm in einem Zug von der rechten auf die linke Spur, überhole ihn und ziehe knapp vor ihm wieder nach rechts. Damit habe ich das Gesetz eingehalten, wenigstens bin ich nicht rechts vorbei gefahren.
Velowege sind da, um die Velofahrer zu schützen, nicht um den best möglichsten Weg zu finden.Claudia Boesch - kandidiert für Stadtrat Thun, GLP 31. August 2010 Verstoss melden
@Marc
Sture Mittelfahrer sind auch mir ein Dorn im Auge. Ich selber musste aber schon erleben, dass obwohl weiter vorne einer Rechts fährt und ich schneller bin als dieser und immer näher komme einer dein Manöver macht. Auch wenn die linke Spur frei ist. Daher braucht es eben die Regeln welche wir haben.
Und mit das kann immer mal passieren ist keinem geholfen. Schon gar nicht wenn er bleibende Schäden hat.
So viele Langsamzonen gibt es auch wieder nicht und oft haben sie einen guten Grund. Wo man sicher was machen könnte, wäre bei den Baustellen auf der Autobahn. Da frage ich mich manchmal, ob man wirklich von anfang an alles absperren muss oder ob die Sperrung nicht wandern kann. Mit dem Heutigen System weiss man ob nicht, wo man was macht. Zudem sollte es möglich sein, Nachts oder bis spät in den Abend zu arbeiten.
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